Zurück – Shibusa Shirazu Orchestra
 
 

   DVD für 24,00 EUR erhältlich

Informationen unter +49 (0)40 396 474
Shibusa Shirazu Orchestra
Konzertmitschnitt vom 17.6.2005; 136 min.

Multimediales Jazz-Rock-Spektakel aus Tokio, Butho-Tänzer und Go-Go Girls
In der Jazz-Szene gilt dieses 26-köpfige japanische Power-Ensemble als die schrillste "allgemeine Verunsicherung", die man je gesehen oder gehört hat. Shibusashirazu bedeutet etwa "never be cool". Sei niemals cool oder: Sei immer heißblütig!
Shibusashirazu steht mehr noch als die konditionstärksten, großen japanischen Ska-Ensembles für heißen, manischen, total überdrehten Jazz und Rock am Rande des Nervenzusammenbruchs, aber auch für Schauspiel, Tanz und Performance. Das Sun Ra Arkestra oder Frank Zappas "Mothers of Invention", Jimi Hendrix oder Andre Heller sehen old fashioned, brav und akademisch aus im Vergleich mit diesem wilden Haufen, der sich mit hoher künstlerischer Disziplin auf Tabubrüche und Grenzüberschreitungen aller Art spezialisiert hat.
Eine kleine Bigband spielt Rock, gleitet allmählich in eine Zirkusnummer und landet in einer kollektiven freien Improvisation.
Vorn auf der Bühne korrespondieren die Tänzer mit der Musik oder bilden in ihren Bewegungen den Gegenpol zu dem Puls. Über der Bühne auf einer Leinwand bringen kurze Filme oder spontan angefertigte Zeichnungen eine weitere Dimension in das ohnehin komplexe Geschehen.
Seit 1998 zieht das von Daisuke Fuwa geführte, augenblicklich 26-köpfige starke Ensemble, das auch schon mal auf die doppelte Größe anschwellen kann, durch die Welt und erntet fast ausnahmslos euphorische Kritiken.


 
 

 
 

So schrieb beispielsweise die "Rheinische Post" über einen Auftritt auf dem Jazzfestival in Moers, wo ihre Karriere in Deutschland und Europa begann: "Das Shibusa Shirazu Orchestra sprengte auf schier sensationelle Art die Grenzen dessen, was bisher im multimedialen Bereich des Moers Festival denkbar war. Die Musik pendelte zwischen eruptiven Jazzgeschossen, freien Funkenflügen und circensisch karnevalistischen Marschanwandlungen." Und selbst ein sonst eher nüchterner Kritiker wie Berthold Klostermann ("Neue Ruhrzeitung") urteilte: "Ob fernöstliche Traditionen oder westliches Show-Entertain-ment, das Shibusa Shirazu Ensemble spielte mit allem, was anderen heilig ist. Ein grandioses Spektakel."